Coronavirus

+++ NEUIGKEITEN ZUR LAGE IN HAAR +++ Stand: 14.09.2020

Das Landratsamt aktualisert auf seiner Seite die derzeitigen Fallzahlen nach Gemeinden.

Wieder Teststation in Haar

Das landkreiseigene Testzentrum in Haar öffnet am Dienstag, 15. September 2020 seine Pforten. Ab sofort können sich die Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis München auch in Haar auf das Coronavirus testen lassen – vorerst an zwei Tagen die Woche.

In der Wasserburger Straße 43-47 in 85540 Haar können sich ab dieser Woche alle Bürger jeweils dienstags von 8-12 Uhr und donnerstags von 14-18 Uhr auf das Coronavirus testen lassen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer das Angebot wahrnehmen möchte wird gebeten, den Personalausweis, einen Mund-Nasen- Schutz sowie, falls möglich, die Versichertenkarte mitzubringen.

Hier die offizielle Pressemitteilung des Landratsamtes München.

Neuerungen ab 9. bzw. 19. September 2020:

Maskenpflicht bei öffentlichen Versammlungen unter freiem Himmel

Der Ministerrat hat beschlossen, ab dem 9. September 2020 bei öffentlichen Versammlungen unter freiem Himmel jedenfalls ab einer Teilnehmerzahl von 200 Personen eine regelmäßige Maskenpflicht einzuführen.

Lockerungen im Sport – Gleichklang mit der Kultur

Angesichts der guten Erfahrungen aus dem Trainingsspielbetrieb in Kontaktsportarten wird der reguläre Wettkampfbetrieb in Kontaktsportarten unter Beachtung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen sowohl im Freien als auch in geschlossenen Räumen ab dem 19.9. zugelassen. Bei Kampfsportarten mit einem länger andauernden unmittelbaren Körperkontakt soll hierbei im Training und Wettkampf eine Obergrenze von 20 Sportlerinnen oder Sportlern gelten.

Bei Sportveranstaltungen in Bayern werden – vorläufig mit Ausnahme der Profiligen, des DFB-Pokal und der UEFA Champions-League – Zuschauer entsprechend den Regelungen bei kulturellen Veranstaltungen erlaubt, mit der Maßgabe, dass bei Stehplätzen eine Maske zu tragen ist, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Die vorgenannten Regelungen gelten ab dem 19. September 2020.

Änderungen für Schankwirtschaften und Kongresse

Schankwirtschaften werden ab dem 19. September 2020 grundsätzlich unter gleichen Bedingungen wie Speisewirtschaften zugelassen, einschließlich des dort geltenden Tanzverbots. Ergänzend gilt, dass

  • in geschlossenen Räumen die Bedienung am Tisch erfolgen muss,
  • in geschlossenen Räumen nur Hintergrundmusik zulässig ist,
  • sich jede Person einzeln registrieren muss.

Wird in einer kreisfreien Stadt oder einem Landkreis laut Robert-Koch-Institut (RKI) der 7-Tages-Inzidenz-Frühwarnwert von 50 überschritten, kann in Speise- und Schankwirtschaften ab 23 Uhr ein Alkoholverbot durch die örtlichen Behörden verhängt werden.

Im Kongresswesen kann ab 19. September 2020 bei festen oder zugewiesenen Sitzplätzen und Wahrung des Mindestabstands eine Person auf 10 Quadratmeter zugelassen werden.

Maskenpflicht in der Schule
Zum Start des neuen Schuljahres wird an den weiterführenden Schulen in Bayern zwei Wochen lang eine Maskenpflicht im Unterricht gelten. Ab Klasse 5 müssen die Schüler*innen auch an ihren Plätzen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Ab 21. September soll in Bayern eine Maskenpflicht im Unterricht nur noch in den Landkreisen gelten, in denen es in den vergangenen sieben Tagen mehr als 35 nachgewiesene Infektionen pro 100.000 Einwohner gab. Für bayerische Grundschulen gilt keine generelle Maskenpflicht im Unterricht. Grundschüler müssen den Mund-Nasen-Schutz weiterhin nur auf dem Schulhof, auf der Toilette und auf dem Weg von oder zu ihrem Platz tragen und können ihn im Unterricht abnehmen.

Grillen erlaubt, Feiern verboten

Seit 2. September 2020 ist insbesonder das Grillen auf öffentlichen Plätzen nicht mehr verboten. Unabhängig davon bleibt das Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen untersagt.

Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Alle Rückkehrer aus sogenannten Risikogebieten müssen bei der Einreise nach Deutschland einen negativen Test vorweisen können, der nicht älter als zwei Tage ist. Wer einen solchen Test nicht vorweisen kann, muss sich testen lassen. Das gilt sowohl für Einreisende an den Flughäfen als auch für jene, die auf dem Land- oder Seeweg nach Deutschland einreisen. Grenznahe Pendler sind ausgenommen. Getestet wird an den Flughäfen, aber auch für Auto- und Bahnreisende wurden Teststationen eingerichtet, wo Reisende direkt den Rachenabstrich machen lassen sollen. Wenn dies aber nicht möglich ist – etwa, weil die Station schon geschlossen hat - müssen sie den Test innerhalb von 14 Tagen nachholen. Die Tests sind kostenlos. Hier die Bayerische Einreise-Quarantäneverordnung vom 15.06.2020

Hier alle Infos auf der Seite des Bundesgesundheitsministerium - mit Fragen und Antworten zu Coronatests bei Einreisen nach Deutschland

Das "Bayerische Testangebot"

  • Bewohner Bayerns können sich auch ohne Symptome freiwillig testen lassen. Die Testungen werden durch Vertragsärzte durchgeführt. Die Kosten trägt vollständig der Freistaat Bayern.
  • Es besteht ein Testangebot an Erzieherinnen, Erzieher und Lehrkräfte. Die Organisation der Testungen erfolgt durch Träger bzw. Leitungen vor Ort. Die Kosten trägt jeweils der Freistaat Bayern.
  • Auch in Alten- und Pflegeheime, Krankenhäusern sowie Behinderteneinrichtungen soll es Reihentestungen geben.
  • Für die Polizei sowie die Justizvollzugsanstalten und den Maßregelvollzug wird ebenfalls getestet werden.
  • Anlassbezogene Testkonzepte, wie z. B. für Schlachthöfe, fleischverarbeitende Betriebe oder landwirtschaftliche Betriebe mit Saisonarbeitern, werden entsprechend den aktuellen Erfordernissen angeordnet.

Lockerungen im Kulturbereich

  • Der bayerische Ministerrat hat beschlossen, die umfassende Maskenpflicht bei Veranstaltungen in Theatern, Konzerthäusern, Kinos etc. in geschlossenen Räumen zu lockern. Für die Besucher gilt Maskenpflicht nur noch, solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden.
  • Für Kulturveranstaltungen im Freien sind 400 Besucher zugelassen, in Sälen sind 200 Besucher*innen zugelassen - sofern sie fest zugewiesene Sitzplätze bekommen. Andernfalls liegen die Obergrenzen bei 100 beziehungsweise 200 Personen. Alle Besucher einer solchen Veranstaltung müssen beim Betreten und Verlassen des Gebäudes eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, dürfen sie aber abnehmen, wenn sie Platz genommen haben.
  • Gemeinsam musizieren dürfen Laienmusiker mit einem Mindestabstand von zwei Metern bzw. drei Meter bei Blasinstrumenten und maximal zu zehnt. Auch Chöre können unter Einhaltung der Auflagen proben.

Der Katastrophenschutzfall ist beendet. Die Kontaktbeschränkungen gelten allerdings weiterhin. In den Bundesländern gelten unterschiedliche Regelungen.

  • In Bayern gilt die nachfolgende Regelung bis vorerst 18.September 2020 laut 6. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 19.06.2020. 
  • Es dürfen sich bis zu 10 Personen aus unterschiedlichen Haushalten treffen - privat oder öffentlich.
  • Familienfeiern  sind in geschlossenen Räumen mit bis zu 100 Personen möglich, unter freiem Himmer mit bis zu 200 Personen. Die Regelung der Staatsregierung besagt aber, dass der Veranstalter einer solchen Feier ein Schutz- und Hygienekonzept ausgearbeitet haben muss und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorlegen kann.
  • Es gelten weiterhin das Abstandsgebot von mindest 1,5 m zwischen zwei Personen sowie die bestehenden Hygienevorschriften.
  • Größere Menschenansammlungen sind nicht gestattet. Grillfeste und größere Feiern bleiben untersagt.
  • Großveranstaltungen sind bis Ende des Jahres untersagt.

Maskenpflicht  gilt weiterhin:

Die Maskenpflicht in Geschäften, auf Wochenmärkten, im öffentlichen Nahverkehr und in öffentlichen Einrichtungen bleibt bestehen. Auch auf dem Wertstoffhof der Gemeinde muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Menschen mit Behinderung können sich von der Maskenpflicht per Attest befreien lassen.

Dabei müssen sich die Bürger*innen Mund und Nase bedecken, weil in diesen Situationen häufig der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann. Das geht sowohl mit einer "Community-Maske" (selbstgenäht), einer einfachen Einwegmaske, als auch mit einem Schal. "Community-Masken" kann man selbst nähen oder auch kaufen. In der Gemeinde Haar gibt es dafür einige Möglichkeiten - u.a.bei

  • LTS Stoffe - Bahnhofstr. 5, www.lts-stoffe.de bzw. die Masken gibt es unter https://www.behelfs-mundschutz.com Masken kosten zwischen 8 und 10 Euro
  • Schneideratelier Seyithan Yildirim - Mozartstr.2, Tel: 089-6884148, Masken für 5 Euro
  • RF Design & Handwerk (Renate Fischer) - Keferloher Straße 24Tel: 01516 7447761; rf.design@gmx.de oder https://www.facebook.com/RFDesignMuenchen/ - Preise sind uns nicht bekannt
  • Gärtnerei Seidl, Paul-Keller-Weg 3 in Ottendichl, T: 4605131 - Preise um die 8 Euro
  • Frau Gallmeier-Hagel, Rechnerstraße, Tel. 45 45 30 39, beige Masken aus reinem Leinen mit Bändern oder mit Gummi, 95 Grad waschbar - Preis: 10 bis 11,69 Euro

Wer selbstgenähte "Communitiy-Masken" für Einrichtungen und Bedürftige spenden möchte, kann das im Rathaus tun. Die Bürgerstiftung unterstützt diese Aktion mit finanzieller Unterstützung. Infos dazu gibt es unter 089-460 02-356 oder onwuama@gemeinde-haar.de