13. Juli 2016

Qualität im Interesse der Kinder

"Der Ausbau der Bildungslandschaft in unserer Gemeinde erfordert tragfähige Konzepte – sowohl in pädagogischer als auch in finanzieller Hinsicht. Ende des Jahres werden wir über den Schulcampus (Realschule, FOS/BOS) beschließen. Noch vor den Sommerferien bringen wir mit Hochdruck die Planung der dritten Grundschule weiter voran und beschließen das Raumprogramm.

In allen unseren Schulen haben wir das Wohl von Kindern und Lehrern fest im Blick. Das tun wir immer.

  • Alle Klassenzimmer erhalten zusätzliche Gruppen- und Förderräume und Möglichkeiten zur Inklusion
  • Die bestehende Grundschule erhält die dringend benötigte Mensa für den Ganztagsunterricht.
  • Großzügige Freiflächen schenken den Kindern Bewegungsfreiheit nach dem Stillsitzen im Unterricht und auch Ruhezonen.
  • Wir bauen auf einem gemeindlichen Grundstück. So sparen wir Geld für den Grunderwerb, das wir in die Ausstattung stecken.
  • Die von vielen Freizeitsportlern lang ersehnte zusätzliche Dreifachturnhalle für den Vereinssport hat ebenfalls Platz.
  • Die Autos „verschwinden“ in einer Tiefgarage. Statt Parkplatz bekommen die Kinder mehr Raum.
  • Und als Zuckerl obenauf bekommt die Kinderbücherei einen eigenen Eingang.

Wir planen eine neue Schule – erstmals mit einem EU-weiten Wettbewerb. Das Raumprogramm, das die Grundlage für die Auslobung bildet, orientiert sich am Münchner Lernhauskonzept. Für die Feinabstimmung beraten wir uns mit der Schulleitung der Jagdfeldschule. Gemeinsames Ziel ist es, beste Unterrichtsbedingungen zu schaffen für bestmögliche Lernerfolge.

Dass man dabei auch die Kosten fest im Blick behalten muss, ist klar. So zu sparen, dass moderne pädagogische Konzept nicht umsetzbar sind, halte ich aber für falsch. Eine Randschule am Bezirksgut, wie sie die CSU fordert – wohl gemerkt, nachdem ein demokratischer Mehrheitsbeschluss für das Jagdfeld schon steht - wäre nicht günstiger. Ganz im Gegenteil. Grundstückskosten kämen hinzu. Die Jagdfeldschule müssten wir zudem mit Mensa und Turnhalle für mehr Ganztagsklassen erweitern. Dauerhaft kommen aus dem Ortszentrum die meisten Kinder, deshalb ist die Standortentscheidung nachhaltig richtig.

In der Juli-Sitzung werde ich alles daran setzen, dass wir ein Raumkonzept beschließen, das für Kinder und Lehrkräfte beste Bedingungen ermöglicht. Wir bauen Qualität. Den guten Standard, den unsere Schulen heute schon haben, werden wir nicht opfern, sondern alles daran setzen, diesen auch in Zukunft zu erhalten."