09. März 2017

Ausdauer zahlt sich aus

…wie so oft im Leben. Die barrierefreie Umgestaltung des Nordzugangs, also auf Eglfinger Seite, beginnt in Kürze. Noch während ich diese Zeilen schreibe, nagen leise Zweifel an mir, aber nein, dieses Mal geht es wirklich los. Alle nötigen Verträge und Genehmigungen liegen schriftlich vor, die ersten Maßnahmen sind bereits vor Ort eingeleitet. Wir stecken eigenes Geld in den Gesamtumbau des Bahnhofs  – gut 7 Millionen Euro. Auch das liegt bereit.

Wir sind soweit gekommen, weil wir mit unerschütterlicher Beharrlichkeit unser Ziel verfolgt haben, weil wir uns durch Rückschläge nicht entmutigten ließen, sondern gemeinsam mit der Bahn nach neuen Lösungsansätzen suchten. Öffentlichkeitswirksam verkaufen kann man diese mühevolle und mühsame Arbeit meiner Mitarbeiter nicht immer, aber wirksam ist sie allemal – wie man jetzt bald sehen wird.

Künftig wird man über eine leicht abfallende Rampe in die S-Bahnunterführung gelangen. Vorbei sind dann die Zeiten, wo man mit Kinderwagen, Gehwagen oder Rollstuhl die steile Treppe überwinden musste. Gut zweihundert Fahrradständer werden dann entstehen, dazu freundliche offene Grünflächen, die Aufenthaltsqualität bieten. Wir schaffen ein attraktives Entrée für unsere Bürger aber auch für unsere Firmen in Eglfing, für die Mitarbeiter und Geschäftskontakte, die mit der S-Bahn kommen.

Der S-Bahnbetrieb bleibt aufrechterhalten, ganz ohne Einschränkungen wird es aber nicht gehen. Wir bemühen uns, umfassend und aktuell auf allen unseren Medienkanälen zu informieren. Ganz wichtig ist, das Sie möglichst nicht mit dem Auto zum Bahnhof kommen, denn die Parkflächen auf dem P+R-Parkplatz am Eglfinger Weg werden bis zum Herbst nur teilweise zur Verfügung stehen und auch die Zufahrt wird schwierig, denn zeitgleich baut Attocube sein neues Firmengebäude am „Haarer Dreieck“. Ersatzstellplätze gibt es leider nicht. Schon heute bedanke ich mich für Ihr Verständnis und für Ihr Mitwirken. Wenn im nächsten Jahr dann der Südzugang und die Bahnsteigunterführung saniert sind, dann sind wir am Ziel. Dann ist der Haarer Bahnhof eine Visitenkarte, die zu uns passt, ein Umfeld, in dem Sie Sie sich wohlfühlen.