06. Juli 2018

Älter werden in Haar

Bei bester Gesundheit älter werden, so wünschen wir es uns wohl alle. Aber irgendwann kommen sie doch, die ersten Einschränkungen. Dann ist es gut, wenn Familie oder Freunde helfen können oder wenn es soziale Angebote im Ort gibt, die unterstützen. Wir sind in Haar schon gut aufgestellt. Die Nachbarschaftshilfe, der Hospizkreis, die ambulanten Pflegedienste, unser Fahrservice – sie alle tragen dazu bei, dass man lange in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben kann. Immer mehr Menschen wollen und tun dies.

Mit dem neuen Angebot „Wohnen mit Service“ im Jugendstilpark bieten wir eine Wohnform an, die den Mietern alle Freiheiten lässt, aber auch Service- und Betreuungsangebote macht bis hin zur Pflege. Die Anlage wird von der Maria-Stadler-Haus gGmbH geführt werden. Mein Ziel ist es, den älteren Menschen in Haar Wohnungen und Betreuungsformen für die unterschiedlichen Lebenslagen anzubieten. Dazu soll nach meinen Vorstellungen auch gehören, dass wir im jetzigen Maria-Stadler-Haus in der Ortsmitte auch Wohnungen für Seniorinnen und Senioren vorhalten, die ganz selbstständig leben wollen, aber ein wenig Hausgemeinschaft suchen und die nicht jede Miete zahlen können.

Fürs Leben nach dem Beruf haben wir Haarer auch ein vielfältiges Freizeitangebot: den Seniorenclub, die kirchlichen Kreise, die Bürgerstiftung, die vhs, die Kulturschaffenden und Sportvereine vom Alpenverein bis zum TSV. Vor Kurzem haben wir im Senio renclub einen neuen Vorstand gewählt. Peter Ziegler danke ich herzlich für sein langjähriges Engagement und ich wünsche der neuen Leitung Georg Obermeier und Helga Stiens viel Freude und Erfüllung in ihren Ehrenämtern.

Das Thema Älterwerden wird uns im Rathaus die nächsten Jahre weiter intensiv beschäftigen. Wir starten im Sommer eine Umfrage und am 21./22. September laden wir zu Info-Tagen ins Bürgerhaus ein. Ich freue mich auf unsere Gespräche.