Asbest richtig entsorgen

Seit 1993 ist Asbest in Deutschland verboten, weil es krebserregend ist. Eingeatmete Fasern können sich in der Lunge festsetzen und das Gewebe reizen. Besonders gefährlich sind Produkte mit schwach gebundenem Asbest, z. B. Spritzasbest, Nachtspeicheröfen oder Leichtbauplatten. Produkte aus Asbestzement sind weniger problematisch. Zur Gesundheitsgefahr werden sie dann, wenn Fasern freigesetzt werden, z. B. durch Bohren, Sägen, Schleifen, Fräsen, Zerschlagen oder Brechen.

Keine Asbestannahme mehr am Wertstoffhof

 Ab 1.1.2016 nimmt der Wertstoffhof Asbest und künstliche Mineralfasern (KMF) wie Glas-, Stein- und Mineralwolle nicht mehr an. Spezialsäcke zur vorschriftsmäßigen Verpackung von Asbest können Sie nach wie vor zum Selbstkostenpreis abholen.

Folgende Abgabestelle steht Ihnen zur Verfügung:

Entsorgungspark Freimann
Werner-Heisenberg-Allee 62
80939 München
Tel. 089 233-96200

Öffnungszeiten:
Mo bis Do 7 - 16 Uhr, Fr 7 - 14 Uhr

Für das Anliefern benötigen Sie eine Anliefergenehmigung und Ihren Ausweis. Für Fragen hierzu stehen Ihnen das Landratsamt München, Tel. 089 6221 2626 oder der Abfallwirtschaftsbetrieb München, Tel. 089 233-31113 zur Verfügung.

Weitere Infos sowie die Asbest-Merkblätter des Landratsamtes
erhalten Sie im Umweltreferat und am Wertstoffhof oder auf der Homepage des Landratsamtes:

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