Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) Leibstraße und Bahnhofsareal

Große Vorhaben wollen gut durchdacht sein. Vor allem, wenn unterschiedliche Eigentümer:innen und Interessen vertreten sind, heißt es frühzeitig miteinander zu reden und gemeinsam einvernehmliche Ziele abzustimmen.  Mit der Erarbeitung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) macht sich die Gemeinde genau auf diesen Weg.

In einer vorbereitenden Untersuchung (VU) liegt der Fokus der städtebaulichen Betrachtung auf dem Bahnhofsumfeld als wichtigem An- und Abfahrtspunkt sowie auf der Leibstraße als zentral gelegenem Einkaufsbereich.

Was Anwohnende und Geschäftsleute sich wünschen, will die Gemeinde Ende Februar und Anfang März in zwei getrennten Workshops ergründen.Denn Beteiligung wird bei ISEK/VU großgeschrieben.

Doch was ist ein ISEK mit integrierter VU überhaupt?
Ein informelles Planungsinstrument, das in Zusammenarbeit mit allen gemeindlichen Institutionen, Fachplanungen und der Bürgerschaft erarbeitet wird. Im Rahmen von ISEK/VU definiert die Gemeinde Ziele und Handlungsfelder für ihre zukünftige Entwicklung. Dabei sollen die Belange von baulicher Entwicklung, Freiraum, Verkehr, Handel, Gemeinbedarf, Soziales und Umweltschutz berücksichtigt werden.

Sie sollen ebenso in die Untersuchung einfließen wie die Alltagserfahrungen und Vorstellungen der Bürgerschaft. Deshalb sind in diesem Jahr verschiedene Arbeitstreffen zu Themen der Ortsentwicklung vorgesehen. Neben Gemeinderatssitzungen sind themenbezogene Arbeitsgespräche sowie ein öffentlicher Bürgertermin geplant. Die Anregungen aus den Terminen werden zusammengefasst und fließen in die in ISEK/VU beschriebenen Ziele ein. Diese dienen als Entscheidungsgrundlage für zukünftige Projekte und Vorhaben der Gemeinde.

Die gemeinsame Arbeit wird zu einem kraftvollen Instrument der Ortsentwicklung, wenn sie als Entscheidungsgrundlage für grundsätzliche Weichenstellungen sowie zur Einschätzung von Einzelbauvorhaben genutzt wird. Ziel ist es, auf Basis von ISEK/VU ein Sanierungsgebiet auszuweisen. Eine wichtige Grundlage, damit die Gemeinde Fördermittel durch die Regierung von Oberbayern erhalten kann.

Welche Vorhaben wann umgesetzt werden, entscheidet letztlich der Gemeinderat. Insgesamt wird dafür ein Zeitraum von maximal 15 Jahren angestrebt.

Präsentation und Projektbeschreibung - Gemeinderatssitzung 26.10.2021 (PDF)

Beschluss über die Erweiterung des Umgriffs von ISEK und VU vom 22.02.2022 (PDF)

Feinuntersuchung Bahnhofsumfeld mit Zielsetzungen vom 26.07.2022 (PDF)

Feinuntersuchung Leibstraße mit Zielsetzungen vom 26.07.2022 (PDF)

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Foto des Mitarbeiters Josef Schartel. Er trägt ein dunkelblaues Jackett über einem graublauen Hemd. Seine Haare sind hell und kurz und er trägt einen Dreitagebart. Er lächelt in die Kamera.

Josef Schartel

Leitung Bauamt

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