Artenschutz & Biodiversität

Seit Jahrzehnten wandelt die Gemeinde Grünflächen in Magerstandorte um. Das bedeutet, Humus wird abgetragen und heimische Wildpflanzen werden auf einem Kiesboden ausgebracht.
Wo früher Allerweltskräuter wie Ampfer und Löwenzahn dominierten, prägen jetzt unter anderem blühende Königskerzen, Färberkamille und die Wilde Möhre das Straßenbild. Seit 1997 wurden 41 Flächen mit mehr als 40.000 qm "abgespeckt", um die Artenvielfalt heimischer Pflanzen und Insekten zu verbessern. Ein zusätzlicher Nebeneffekt: die Pflegekosten wurden deutlich gesenkt. Die volle heimische Blütenpracht ist in den Sommermonaten insbesondere im NaturSchauGarten am Wertstoffhof zu bewundern.

Biotope

Im gesamten Gemeindegebiet finden sich Biotope für Amphibien und Reptilien sowie Nisthilfen für Insekten

Grüne Auszeichnungen

Die Gemeinde Haar wurde aufgrund ihres großen Engagements für biologische Vielfalt bereits 2019 mit dem Label StadtGrün naturnah und 2021 mit dem Bayerischen Biodiversitätspreis ausgezeichnet.

Ökokonto

Für große Bauprojekte müssen nach gesetzlichen Vorgaben ökologische Ausgleichsflächen bereitgestellt werden. Das Haarer Ökokonto umfasst derzeit 47.500 qm. Je artenreicher Flora und Fauna der jeweiligen Fläche sind, desto größer ist der Mehrwert für die Gemeinde.

Im Jahr 2020 startete das Umweltamt eine Umfrage bezüglich der Zufriedenheit der Bürger mit den öffentlichen Grünflächen. Hier das Ergebnis.

Auch Sie können aktiv werden

Wenn Sie einen Garten oder Balkon haben und künftig auch etwas für mehr Artenvielfalt in Haar tun möchten, klicken Sie hier.

Die wichtigsten Fragen zum Artenschutz

Gerne für Sie da Ihr Kontakt

Foto der Mitarbeiterin Sophia Metz. Sie trägt eine hellgrüne Strickjacke über einem weißen Shirt mit Blumendruck. Ihre braunen Haare sind zu einem Zopf zusammengefasst. Sie lächelt in die Kamera.

Sophia Metz

Artenvielfalt-Beauftragte

089 46002-312

sophia.metz@gemeinde-haar.de