Neues Parkraumkonzept in Gronsdorf ist gestartet


Blick in die Zugspitzstraße in Gronsdorf-Kolonie, im Vordergrund die neuen Verkehrsschilder, die das Gebiet als Parkzone ausweisen sowie die neumarkierten Parkplätze

Die Pflasterungen vor Einfahrten wurden entfernt und fehlende Straßenbäume nachgepflanzt. Nun sind auch die Markierungsarbeiten abgeschlossen und die Schilder aufgestellt – damit ist die Neuordnung der Parkplatzsituation in Gronsdorf-Kolonie abgeschlossen. Also Obacht: Ab sofort gelten hier neue Regeln.

Der Wunsch nach einer neuen Regelung war aus der Bevölkerung an die Gemeinde herangetragen und ist nun im Zuge des integrierten Mobilitätskonzepts umgesetzt worden. Vor allem die Besucher*innen des Riemer Parks parkten hier in den Sommermonaten ganze Straßenabschnitte derart zu, dass kein Durchkommen mehr war.

In Abstimmung mit den Anwohnenden wurde ein Konzept erarbeitet, das nun 252 markierte Parkplätze im Gebiet vorsieht. Sie wurden so angeordnet, dass Begegnungsverkehr möglich ist, Rettungswege frei sind und trotzdem möglichst viele Fahrzeuge abgestellt werden können. Bislang waren die Parkplätze durch Pflasterungen gekennzeichnet, doch diese waren rechtlich nicht bindend. Im Laufe der Jahre und so mancher Bautätigkeiten, waren zudem einige der gepflasterten Flächen direkt vor neu definierte Einfahrten gerutscht – und damit nicht mehr zu nutzen. Jetzt wurde auf den Straßen in Gronsdorf-Kolonie „tabula rasa“ gemacht und das entstandene Durcheinander geordnet.

Das bedeutet für die Anwohnenden, ihre Gäste und natürlich auch die Parkbesucher folgendes: Die Parkplätze sind seit jetzt mit einem weißen Rahmen markiert und nur hier darf ein Fahrzeug abgestellt werden – darauf weisen auch die Schilder bei den Straßeneinfahrten hin. Wer außerhalb der Markierungen parkt, läuft Gefahr, einen Strafzettel zu bekommen. Dass die Kontrolleure hier auch wirklich tätig werden, ist mit der Parkraumüberwachung fest vereinbart.

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Redakteur / Urheber
Claudia Erl