30. September 2016

Schulstart in sanierten Gebäuden

Seit einigen Wochen ist der Alltag in die Haarer Schulen zurückgekehrt. Doch auch in der Zeit, in denen die Klassenzimmer leer blieben, war hier Hochbetrieb. Statt Schüler und Lehrer sah man hier allerdings Handwerker. Denn es wurde umgebaut und saniert. Gesamtkosten: eine gute Million Euro.

Das Ernst Mach Gymnasium

Im Ernst Mach Gymnasium wurde besonders fleißig gewerkelt. Hier stand ein großer Umbau im Bereich des Lehrerzimmers und der Bibliothek an – denn es mussten einige zusätzliche Räume geschaffen, beziehungsweise Zimmer vergrößert werden. Vor allem für die Lehrer war es eng geworden in ihrem Lehrerzimmer, sodass sich konzentriertes Arbeiten immer schwieriger gestaltete. Zudem mangelte es an Steckdosen, denn die Arbeit an Laptops ist mittlerweile Standard. Jetzt ist das Lehrerzimmer gut ausgestattet - größer, viele Stromanschlüsse. Zudem gibt es einen Lehrerstillarbeitsraum, einen Teamarbeits- und einen Besprechungsraum, aber auch eine Teeküche und viele kleine Ausweichmöglichkeiten. Auch die Möbel mussten ausgetauscht werden, die alten waren verschlissen. Summa summarum eine Umbaumaßnahme für knapp 800.000 Euro. Diese Kosten trägt das Landratsamt.

Die Mittelschule

Auch in der Mittelschule waren während der Sommerferien die Handwerker in Sachen Sanierung unterwegs: Wegen einer schlechten Raumakustik wurden die alten dunklen Holzdecken abgebrochen und durch Akustikdecken ersetzt, in denen eine Raum-  und Tafelbeleuchtung integriert ist. Die Klassenräume bekamen zudem je einen Beamer an die Decke montiert – wobei natürlich gleichzeitig eine Projektionsfläche an der Wand geschaffen wurde. Die Wände wurden ohnehin weitgehend neu gestrichen. Zuvor waren aber noch neue Elektro- und Medienleitungen verlegt worden, denn die Elektroinstallationen der Mittelschule waren mittlerweile veraltet. Diese Maßnahmen haben 176.000 Euro Kosten verursacht – bezahlt von der Gemeinde Haar.

Die Grundschule St. Konrad

Auch in der Grundschule St. Konrad war keine Ferienruhe zu spüren, denn auch hier war das Lehrerzimmer aufgrund der gestiegenen Schülerzahlen zu klein geworden. Es fielen Wände um Platz zu schaffen: Von 55 auf 77 Quadratmeter konnte sich das Lehrerzimmer dank Zuschlag des Kopierraumes ausweiten. Zudem wurde die Deckenbeleuchtung ergänzt, der Parkettboden erneuert und auch hier kam der Malerpinsel zum Einsatz. 42.000 Euro kostet dieser Umbau die Gemeinde.

Claudia Erl