28. Juli 2014

Turbulente Spielplatzeröffnung

Abwarten konnten es die Kinder nicht mehr, bis der kurze offizielle Teil vorbei war. Aber wer sollte es ihnen verdenken – bei den tollen neuen Spielgeräten!? So wurde schon eifrig geklettert, gewippt und das Karussell am Spielplatz an der Neithardtstrße gedreht, während Bürgermeisterin Gabriele Müller sich mit den anwesenden Erwachsenen über die gelungene Maßnahme der Spielplatzsanierung freute.

Gabriele Müller erinnerte sich: Es hat geregnet, als die Verwaltung mit dem Planer die beiden Spielplätze gesichtet hat. Das Wetter passte damals zum Anblick: Die Plätze an der Neithardtstraße und am Ratoltweg in Eglfing haben kein gutes Bild mehr abgegeben. Das Spielgerät war zum Teil schon abgebaut, denn die Holzbalken waren morsch geworden und damit unsicher. Zwischen 15 und 20 Jahren haben die Spielplätze gehalten, sie wurden jeweils mit den Neubauquartieren erstellt. „Damals war die Zeit, in dem man alles aus Holz gestaltete, das zudem nur noch ökologisch imprägniert wurde“, sagte Gabriele Müller. Jetzt sind die wirklich spannenden Spielgeräte aus Metall – und der absolute Ankommer beim Nachwuchs.

Großer Andrang
Dass nun bei der Eröffnung die Sonne strahlte, passt absolut in die Geschichte. Auch der große Andrang zeigte, wie sehr diese Spielplätze gebraucht und genutzt werden. Und die Kleinen waren durchwegs beschäftigt: Nur schnell konnten zwischendurch die Süßigkeiten und das Eis, das die Bürgermeisterin zur Eröffnung mitgebracht hat, verspeist werden. Am Rande des Spielplatzes sprach man indes über die Haltbarkeit und Sicherheit der Geräte, den wöchentlichen Wartungsmodus der Plätze durch den Bauhof und die Kosten: 65.000 Euro haben die beiden Spielplatzerneuerungen gekostet. Doch dafür ist nun einiges geboten.

Besonderes Konzept
Die beiden doch nahegelegenen Spielplätze sollten sich in ihren Konzepten ergänzen. Das bedeutet, dass an der Neithardtstraße vor allem an Kinder im Schulalter gedacht wurde, während der Spielplatz am Ratoltweg vorwiegend auf Kinder im Krippenalter ausgelegt wurde. Trotzdem erhielten beide Spielplätze auch jeweils eine kleinere Ecke für größere bzw. kleinere Kinder.

Ratoltweg
So findet man am Spielplatz am Ratoltweg beispielsweise eine Nest-Schaukel-Kombination, ein Spielhaus mit Rutsche und eine sogenannte Ponywippe. Bei den Größeren wird’s auf einer speziellen Kugelspielwippe, einem Stehkarussell und einer Slack-Anlage ein wenig kniffliger – und gut für die Feinmotorik.

Neithardtstraße
An der Neithardtstraße gibt es eine neue Kletter-Seil-Parcoursanlage mit vielen Raffinessen – eine Einzelanfertigung. Außerdem ist die Rutsche hier richtig steil – aber keine Gefahr für die Kleinen: Sie erreichen die Rutsche nicht, da sich die Plattform auf 1,80 Meter befindet und nur über Kletterwand bzw. Seile und Strickleitern erreicht werden kann. Für die jüngeren Kinder gibt es aber mit einer viersitzigen Federwippe und einem kleinen Karussell durchaus andere Attraktion an diesem Spielplatz.

Claudia Erl