30. Januar 2018

Friedhofswärterhäuschen wird ersetzt

Es ist klein, schmiegt sich unauffällig an die Friedhofsmauer – und ist marode: Die Tage des Friedhofswärterhäuschens am Waldfriedhof sind gezählt. Ein Neubau wird hier neuen Wohnraum bringen.

Früher wohnt hier der Friedhofswärter, doch dieser Posten ist seit dem Ruhestand des letzten Wärters nicht mehr besetzt. Er ist aus Haar weggezogen und nun stand das Haus längere Zeit leer. Die Bausubstanz des Hauses ist mittlerweile so schlecht, dass es nicht erhalten werden kann. Der Abriss steht nun bevor. Das Kommunale Wohnungsbauunternehmen (KWH) hat vom Bauausschuss die Aufgabe übertragen bekommen, an der Stelle ein neues Wohngebäude zu errichten.

Kleines eingeschossiges Haus

Die Pläne hierzu sind jetzt fertig – und wurden mehrheitlich vom Bauausschuss in der Januarsitzung genehmigt: Das neue Haus wird teilweise unterkellert, ist eingeschossig und hat einen quadratischen Grundriss. Auf einer Wohnfläche von 115 qm sind zwei Wohnungen vorgesehen mit drei bzw.  zwei Zimmern. Dazu kommt eine Fertigteilgarage für zwei Fahrzeuge. Bis auf wenige Ausnahmen bleiben die Bäume erhalten.

Fassade weiß nicht verklinkert

Die Fassadengestaltung wurde im Bauausschuss kontrovers diskutiert. Für Ensemble-Schutz, also  das Klinkermauerwerk beizubehalten, plädierten drei SPD-Gemeinderäte, die anderen Vertreter sprachen sich für die kostengünstigere Variante mit weißem Putz aus. Um die Ensemble-Wirkung zu betonen wird die Ziegelfriedhofsmauer nun verlängert.

Der Neubau wird mit Zuschüssen des Freistaats aus dem Wohnraumförderprogramm gebaut. Bis zu 30 Prozent sind möglich inklusive Grundstück. Die Baukosten belaufen sich auf ca. 500.000 Euro.