22. November 2019

Haarer Senioreninfo wieder gut besucht

Information & nettes Beisammensein

Der Nachmittag des Buß- und Bettags gehört in Haar traditionell den Senioren. Und auch in diesem Jahr waren schon eine halbe Stunde vor Beginn der Senioren-Infoveranstaltung die Tische im Bürgerhaus sehr gut besetzt. Bürgermeisterin Gabriele Müller lädt dabei nicht nur zu Kaffee und Gebäck ein, sondern nimmt die ältere Generation auf eine interessante Bilderreise durch das vergangene Jahr der Gemeinde mit – Ausblick auf 2020 inklusive.

2019 war ein ereignisreiches Jahr. Die Bürgermeisterin konnte im Bürgerhaus ausgiebig über Vereinsjubiläen und Festivitäten berichten: Der AWO-Hort wurde 20, den Racketpark gibt es schon 5 Jahre länger,  Pfarrer Schamberger konnte sein 50. Priesterjubiläum feiern und d’Ammertaler blicken bereits auf ein Jahrhundert zurück. Auch die Gemeinde machte das Leben für die Haarer*innen bunt – zum Beispiel mit dem einwöchigen SOMMA-Festival mitsamt Künstlermeile oder dem Rathauskonzert. Erstmals gab es in diesem Jahr ein Nachtschwimmen im Freibad und die Vierbeiner durften beim Hundeschwimmen die Saison beenden. Auch die Vereine bescherten schöne Momente – wie etwa das Kürbisfest von Hand-in-Hand-in-Haar oder die große Chornacht der Bürgerstiftung.

Hauptthemen Mobilität und Gewerbe

Mobilität und Gewerbe waren 2019 und werden auch 2020 mit die größten Themen für die Gemeinde Haar sein. Die Bürgermeisterin zeigte ihren interessierten Zuhörer*innen, was die Gemeinde alles tut, um den Verkehr in Haar besser zu leiten oder sogar zu verringern. Dabei stand im Vortrag das integrierte Mobilitätskonzept mitsamt Bürgerbeteiligung im Fokus, aber auch die „kleineren“ Maßnahmen, wie etwa das Mietradsystem und das E-Lastenleihrad wurden vorgestellt.  Außerdem besprach Gabriele Müller ausführlich die Entwicklungsmöglichkeiten der Gemeinde hinsichtlich Gewerbeflächen und Wohnbebauung. Applaus bekam die Grünentwicklung bzw. Beibehaltung – und die Auszeichnung „ Stadtgrün Naturnah“ die Haar in Gold erhalten hat, als einzige bayerische Kommune bislang. Wieso das so ist, zeigten farbenfrohe Bilder von den naturnahen Flächen der Gemeinde, dem neuen Gehölzlehrpfad, der Zählung der Wildbienen und dem Erfolg von Haar zum Anbeißen.

Wohnen im Alter

Begrüßt wurde von den Senior*innen auch die Einrichtung des Behindertenbeirats und die Bilder, des neuen Maria-Stadler-Hauses stießen auf großes Interesse. Aber auch die Nutzung des alten Hauses im Ortskern für Seniorenwohnungen wurde nachgefragt.

Diese und noch viel mehr Themen füllten den Nachmittag – und in den anschließend geführten Einzelgesprächen wurden dann noch die letzten offenen Fragen persönlich von der Bürgermeisterin geklärt.