22. Januar 2016

Neue Parkzonen am Jagdfeldring

Seit Ende des vergangenen Jahres findet man am Jagdfeldring Verkehrsschilder mit der Aufschrift „Parken in gekennzeichneten Flächen erlaubt“. Dadurch wurde hier eine spezielle Parkzone geschaffen - und die Verkehrsteilnehmer, die sich nicht daran halten, müssen ab sofort mit einem Strafzettel rechnen. Keinesfalls eine Schikane - eine Maßnahme für mehr Sicherheit.

Die Parksituation im Jagdfeldring schien eigentlich schon immer relativ eindeutig: Längs- und Querparkbuchten weisen die Abstellmöglichkeiten für Fahrzeuge aus. Doch schon seit langem werden auch Autos zwischen den Parkbuchten entlang der Straße abgestellt. Das war bislang nicht verboten – obwohl die so parkenden Wagen eine Sichtbehinderung darstellten und zudem die Fahrbahn so verengten, dass Begegnungsverkehr nur schwierig bzw. gar nicht möglich war. Besonders gravierend war das für die Stellen, in denen der öffentliche Bus verkehrt. Da kam es auch schon mal zu Busverspätungen. Um das zu unterbinden wurden nun Schilder aufgestellt: Jeweils beim Einfahren in den Jagdfeldring steht ein Schild, das den Beginn der Zone markiert. Diese Zone gilt, bis sie durch ein weiteres Schild wieder aufgehoben wird – ähnlich der Tempo-30-Zonen.

Auch Einmündungen und die Straße „Am See“ betroffen
In der Praxis bedeutet das: Das Parken ist seit einigen Wochen im Jagdfeldring nur noch in den gekennzeichneten Flächen – also den Parkbuchten und extra markierten Stellen – erlaubt. Am Straßenrand darf nur noch maximal 3 Minuten zum Be- und Entladen bzw. Ein- und Aussteigen gehalten werden. Besonders zu beachten gilt, dass die Parkverbote nicht nur im Jagdfeldring, sondern zum Teil auch schon in den Einmündungen beginnen: Am Anfang der Defregger-, Ferdinand-Kobell-, Diana- und Hans-Stießberger-Straße sowie am Wieselweg dürfen künftig auch keine Fahrzeuge mehr abgestellt werden. Ebenfalls davon betroffen ist die gesamte Straße „Am See“, die komplett in der Zone liegt.

Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die genauen Beschilderungen zu beachten. Für die Anlieger dieser Straßen ist das sicherlich zum Teil eine Umstellung, aber für alle zusammen ist es eine Steigerung der Sicherheit im Straßenverkehr.

Claudia Erl