19. Juli 2018

Danke an die Engel mit der Kelle

Schulweghelfer-Abschlussessen

Danke sagen – das kann die Gemeinde Haar und alle ihre Bürgerinnen und Bürger eigentlich jeden Morgen. Denn dann stehen sie an den kritischen Stellen an den Straßen und helfen den Schülerinnen und Schülern auf ihrem Weg zum Unterricht: Die Schulweghelfer sind die gelbleuchtenden Engel im Gemeindebild. Einmal im Jahr lädt Bürgermeisterin Gabriele Müller alle zum Dankesessen ein – und zum gemütlichen Beisammensein.

Es ist ein äußerst geselliger Termin, den sich die Schulweghelfer nur im äußersten Notfall entgehen lassen – und so wurde es auch in diesem Jahr wieder recht voll an den Tischen im Gasthof zur Post. Natürlich spricht man da auch über die Erfahrungen im Ehrenamt, ärgert sich auch mal über die Autofahrer, die den Schulkindern nicht so rücksichtsvoll begegnen – aber am Ende zählt eben das Ergebnis. Und das lautet: keine Unfälle an den Lotsenpunkten im vergangenen Schuljahr.

Neuer Schulweg hat gut geklappt

„Als Besonderheit ist zu erwähnen, dass das gesamte Schuljahr die Kinder aus Eglfing einen „Umleitungs-Schulweg“ wegen des Umbaus des Bahnhofs begehen mussten“, sagt die Leiterin der Schulweghelfer, Eva Übermasser. Der Weg führte über den Sportpark und das Rathaus, an dem ein Schulweghelferübergang markiert wurde. „Er wurde sehr gut angenommen.“ Zum neuen Schuljahr wird wieder umgeschwenkt auf den ursprünglichen Weg.

Neue Helfer für das kommende Schuljahr

Aber vor allem wird am Abschlussessen immer eines: geplaudert. Auch Bürgermeisterin Gabriele Müller lässt sich den Termin nicht entgehen – genauso wie 40 der insgesamt 60 aktiven Schulweghelfer. Eine stattliche aber dringend benötigte Anzahl an ehrenamtlichen Helfern. Und nicht alle werden im kommenden Schuljahr wieder mit dabei sein. „Darum freuen wir uns immer über Neuzugänge, die sich sehr gerne bei mir melden dürfen“, betont Eva Übermasser.

Mit Spaß unterstützen

Sie spricht damit nicht nur Eltern von Grundschulkindern an, sondern gerne auch Großeltern, Rentner oder jeden der morgens eine halbe Stunde investieren kann. „Und wenn man genau nachdenkt, ist das meist möglich, auch wenn man es erst nicht für möglich hält“, motiviert Eva Übermasser. Der positive Effekt: Man unterstützt ehrenamtlich die Kinder sicher in die Schule zu kommen und es macht auch noch viel Spaß. Darum sind einige der Schulweghelfer bereits an die 20 Jahre dabei.

Melden können sich Interessenten jetzt schon unter schulweghelfer-haar@gmx.de bei Eva