14. Dezember 2018

Der Schnee ist da!

Winterdienst in vollem Einsatz

Spätestens ab dem Zeitpunkt, an dem man noch vor dem Öffnen der Augen morgens früh die erste Schneeschaufel oder das knirschende Freikratzen der Autoscheiben hört, ist für einige Männer und Frauen des Haarer Bauhofes die Nacht schon ab drei Uhr morgens vorbei. Denn dann läuft der Winterdienst auf Hochtouren.

 Bei Glätte und Schnee verlassen die ersten Räumfahrzeuge die Bauhofhallen werktags schon ab halb vier, sonntags ab 5 Uhr. Sechs Fahrzeuge hat die Gemeinde im Einsatz und dann sind auch noch die sogenannten Handschaufler unterwegs, die ab 7 Uhr vom Personal von Regenbogen Arbeit unterstützt werden. Mit der Hand werden Brücken, Übergänge oder Treppen von Schnee und Glätte befreit.

Räumung nach Priorität

Geräumt wird nach dem Zwei-Stufen-Plan. Priorität eins haben die Hauptverkehrswege, die bis zum Einsetzen des Berufsverkehrs

schnee- und eisfrei gemacht werden: große Straßen, Busstrecken, Schulzugänge und die S-Bahn-Unterführungen. Danach sind die kleineren Straßen an der Reihe. Gesalzen wird dort nur bei besonderer Wetterlage - wenn es eisig ist oder es droht, eisig zu werden.

Bundesstraßen nicht in Gemeindehand

Für die Münchener/Wasserburger Straße (B304) und die Vocke-/Grasbrunnerstraße (B 471) ist die Gemeinde nicht zuständig, die werden von der Straßenmeisterei in Riem geräumt.

Räumpflicht – auch für die Bürger*innen

An Werktagen besteht Räumpflicht zwischen 7 und 20 Uhr, an Sonn- und Feiertagen müssen die Gehwege erst ab 8 Uhr frei sein. Und die Bürger*innen können einiges dazu beitragen, um den Winterdienst zu unterstützen.

• Bitte den Schnee vom Gehweg nicht auf die Straße abschaufeln, sondern auf dem Grundstück ablegen.

• Fahrzeuge bitte so parken, dass die Räumfahrzeuge ungehindert fahren können.

• Bei Glatteis bitte kein Salz, sondern Splitt streuen. Rund 70 Streukisten stehen für Privatleute im Gemeindegebiet bereit zur Entnahme für Splitt bereit.

 

Im Winter 2017/2018 verzeichnete der Bauhof 78 Einsätze im Winterdienst und hat dabei 310 Tonnen Streusalz verbraucht. Mal sehen, was dieser Winter noch so bringt…