08. Februar 2021

Verwaltung setzt auf Heimarbeitsplatz

Homeoffice während der Pandemie

Kontakte soweit als möglich einschränken – das ist eine der Strategien, die Corona-Pandemie in den Griff zu bekommen. Die Arbeitgeber sind angehalten, ihren Mitarbeiter*innen die Möglichkeit einzuräumen, ihre Arbeit im Homeoffice zu erledigen. Die Haarer Verwaltung hat das in großem Umfang getan.

Natürlich kann man im Einwohnermeldeamt, im Sozialamt oder an der Bürgerinfo nicht ausschließlich von zuhause arbeiten – denn hier ist man auch in Pandemiezeiten größtenteils direkt für die Angelegenheiten der Bürger*innen da. Aber in den meisten anderen Abteilungen sind viele Arbeiten sehr gut vom heimischen Schreibtisch aus zu erledigen. Die Telefone sind weitergeleitet, der direkte Kontakt zu den Kolleg*innen findet telefonisch oder per Mail statt. Und auch die Besprechungen sind virtuell angesetzt.

Angebot für alle

In der Gemeinde Haar wird all das sehr konsequent  verfolgt. „Wir haben für unsere 84 Mitarbeiter, die direkt im Rathaus tätig sind, 55 Homeoffice-Plätze. Und nochmal 20 für unsere Außenstellen“, berichtet Bürgermeister Dr. Andreas Bukowski. Damit ist der Bedarf praktisch gedeckt: Alle die gerne von daheim arbeiten wollen, und bei deren Stellen das möglich ist, sind versorgt.

Guter Schutz

Aber auch die, die in Präsenz arbeiten sind gut geschützt: Zu den verschiedenen Abteilungen des Rathauses kommt man im Lockdown nur noch mit Termin, schon am Eingang wird man dafür in Empfang genommen, registriert und ins richtige Büro geleitet. Im gesamten Rathaus gilt FFP2-Maskenpflicht, Desinfektionmittel stehen überall bereit. Die Büros mit Parteiverkehr sind mit Plexiglas-Scheiben ausgestattet. Und: Es gibt - bis auf ganz wenige Ausnahmen - im gesamten Rathaus ein eigenes Büro für jede*n. In den meisten Abteilungen wechseln die Mitarbeiter*innen mit Absprache untereinander zwischen Präsenz und Homeoffice ab.

Weiter arbeiten ohne Aufschub

„Webkonferenzen sind alltäglich, so können wir sowohl mit dem Gemeinderat als auch in Verwaltungsrunden die Präsenzeinheiten einschränken, ohne Themen aufzuschieben. Wichtig ist mir, dass wir weiter an den Zielen arbeiten, die wir uns politisch gesetzt haben, und, dass wir unseren Bürgerservice reibungslos für Sie gewährleisten“, betont Bukowski. Haar hat mittlerweile also in Teilen eine „virtuelle Verwaltung“, die sehr gut funktioniert und keinen Deut weniger für die Belange ihrer Bürger*innen da ist.